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Geschichte der Raumfahrt

Chronik des Jahres 1963

Oberst L. Gordon Cooper Den Auftakt des Weltraumjahres 1963 stellte der Start des US-Raumschiffes Faith 7 dar. Der 36-jährige Oberst L. Gordon Cooper (Foto rechts) hob am 15. Mai 1963, getragen von einer Atlasrakete, von Cap Canaveral ab. Der Flug dauerte 34 Stunden und 20 Minuten und führte über eine Strecke von 960. 810 Kilometern. Eine Reihe von Weltraumexperimenten richtete sich auf das kommende Gemini-Programm. So schickte Cooper eine Art Blinkboje in den Raum, die auf einer leicht unterschiedlichen Umlaufbahn flog. Erst beim übernächsten Umlauf konnte Cooper das Gerät mit den beiden Xenon-Blinklichtern in etwa 16 Kilometer Entfernung wiedererkennen - weshalb das Experiment als nicht völlig geglückt galt. Ein Ausfall der Elektronik zwang Cooper, die komplizierten Abläufe vor dem Wiedereintritt selbst durchzuführen. Die Kapsel landete genau im Zielgebiet.

Die Sowjets meldeten sich im Juni zurück. Am 14. Juni startete Wostok 5 mit Oberst Valeri Bykowskij an Bord von Wostok 5. Zwei Tage später, während die andere Kapsel noch im All war, folgte eine Premiere. Mit Valentina Tereschkowa brachte Wostok 6 die erste Frau in das All. Die beiden Kapseln standen in Funkverbindung, die geringste Entfernung zwischen ihnen betrug etwa 6 Kilometer.

Am 19. Juni 1963 kehrte Wostok 6, nach über 2 Millionen Kilometern in der Umlaufbahn, zurück. Die Tereschkowa landete wohlbehalten, aber mit Nasenprellung. Wostok 5 kehrte am selben Tag zurück und hatte 3 Millionen und 300.000 Kilometer ´auf dem Tacho`. Was den Verbleib im All und die zurückgelegten Strecken anging, hatte die sowjetische Raumfahrt die Nase vorne.

Am 19. Juli 1963 erreichte das US-Experimentalflugzeug X-15, pilotiert von Joe Walker, eine Höhe von über 106 Kilometern - befand sich also im Weltraum. Am 22. August wurde von Walker sogar eine Höhe von fast 108 Kilometern erreicht.

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